Waldemar Grytz: 125 Jahre Naturfreunde – Ein Freizeitverband der Arbeiterbewegung

13. Februar 2020, 19:00 Uhr
SÖS-Treff. für Politik und Kultur, Arndtstraße 29, Stuttgart


Historische Reihe im SÖS-Treff für Politik und Kultur: Blick zurück für die Zukunft – Sozialismus und Demokratie im deutschen Südwesten

Das Wandern stand am Beginn der Geschichte der organisierten Naturfreunde Ende des 19. Jahrhunderts. Man grenzte sich von der national-völkisch orientierten bürgerlichen Wanderbewegung ab. Im sozialen Wandern verband sich Erholung und Kampf für eine bessere Gesellschaft.

Verboten in der Zeit der NS-Diktatur, waren viele Mitglieder u.a. in Deutschland, Österreich, der Tschechischen Republik Teil des „Arbeiterwiderstands“.

Heute sind die Naturfreunde ein internationaler Verband mit Gruppen in Europa, USA und Westafrika. Von der Berghütte bis zum Familien-Hotel gibt es allein in Deutschland über 400 Naturfreundehäuser.

Politisch unabhängig (aber nicht unpolitisch) setzen wir uns heute für einen sozial-ökologischen Umbau der Gesellschaft ein. www.naturfreunde.de

Referent: Waldemar Grytz

stellv. Landesvorsitzender Naturfreunde Württemberg


BLICK ZURÜCK FÜR DIE ZUKUNFT

Sozialismus und Demokratie im deutschen Südwesten1789–1849–1918–1895–1956–2019

Ein Ziel dieser Vortragsreihe ist es, solides Geschichtswissen für unser Handeln in der Gegenwart zu vermitteln. Wir konzentrieren uns in diesem zweiten Teil auf his- torische Höhepunkte im deutschen Südwesten. Baden, Württemberg, Stuttgart standen und stehen im- mer wieder im Zentrum, wenn es galt und gilt, Demokratie zu ent- wickeln und zu festigen sowie un- dogmatische sozialistische Ideen zu verwirklichen.

Eine Vortragsreihe veranstaltet von:

SÖS Parteifreies Bündnis Stuttgart Ökologisch Sozial – DieAnstifter: Eigensinn + Zivilcourage – NaturFreunde – Ortsgruppen S-Botnang e.V. und S-Heslach e.V. – HAIS Hannah-Arendt-Institut für politische Gegenwartsfragen Stuttgart – Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen


Unsere Fraktion

Zitate

Gerhard Wick, Lagerarbeiter
Von Parteien und ihrer Hinterzimmer-Demokratie habe ich genug. Lasst uns unsere Stadt selbst gestalten. Gemeinsam können wir das. Besser als die Karriere-Politiker. Ihr versteht, ich meine dass wir keine andern Herren brauchen, sondern keine.
(b.brecht)
Gerhard Wick, Lagerarbeiter

Bleiben Sie auf dem neuesten Stand

... und melden Sie sich für unsere monatlichen Neuigkeiten per Email an.


captcha